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Pflanztipps

"In seinem Leben sollte jeder mal einen Baum gepflanzt haben". So oder ähnlich kennt man es aus dem Volksmund. An dieser Stelle folgen in Kürze praxiserprobte und hilfreiche Anleitungen zu Ihrer eigenen Pflanzung. In den jeweiligen Kategorien auf der linken Seite finden Sie schon einige Auszüge unserer Anleitungen.

Obstgehölze

Wann?

Wie schon seit hunderten Jahren bekannt, gelten bis heute folgende Regeln zum Pflanztermin von Obstbäumen. Im Späteherbst, in den Monaten November bis Dezember ist der ideale Pflanzzeitpunkt, da die Bäume dann bereits ihre Blätter abgeworfen haben. Das ist in sofern wichtig, als dass der Baum dadurch die Möglichkeit hat, neue Fadenwurzeln (kleine weiße, sehr feine Wurzeln) zu bilden und somit mit dem neuen Untergrund verwachsen kann.

Welche Sorte?

Bei der Sortenwahl, kommt es zunächst auf Ihre persönlichen Preferenzen an. Darüber hinaus gilt es, sich im Vorhinein über folgende Sachverhalte zu informieren:

  • Welche Bodenverhältnisse müssen gegeben sein?
  • Wie steht es um die Frosthärte des Baumes?
  • Wie krankheitsanfällig ist der Baum?
  • Welche Schutz und Pflegemaßnahmen sollten ergriffen werden?
  • Wann ist mit den ersten Ertrag zu rechnen, bzw. wie fällt dieser aus?

Mit der Wahl der Sorte, geht auch die Wahl der Form einher. Die bekanntesten Formen sind:

  • Spalier
  • Halbstamm
  • Hochstamm
  • Busch
  • Solitär

Die Wahl der Form hängt von der Größe des Gartens und von Ihren gestalterischen Vorstellungen ab.

Der Standort

Vorweg muss klar sein, dass Standorte die in der Vergangenheit mit Umweltgiften in Kontakt gekommen sind, niemals mehr Standort für Bäume, egal welcher Art, sein können.
Die idealen Bodenverhältnisse bietet in vitaler, lebendiger Kulturboden mit großem Nährstoffanteil. Dieser Boden ist in der Lage, Nährstoffe einzuschließen, Niederschalgswasser festzuhalten und gewährleitet den Gasaustausch der Wurzeln.
Ton- bzw. Sandböden sind insofern ungeieignet, als dass Obstbäume weder Stanässe, noch einen schnell austrocknenden Boden mögen. Bei stark Ton- und Lehmhaltigem Boden muss die Tonschicht durchstochen werden, und der Boden im Pfnazbereich großflächig ausgetauscht werden. Ist dieser Bodenaustausch keine Option, so kann man sich trotzdem helfen – Heben sie das Pflanzloch tiefer aus, als eigentlich notwenig und mischen Sie dann Sand unter. Abschließend bedecken die den Pflanzbereich mit einer Mulchschicht, um die Aktivität von kleinen Nutztieren, wie Regenwürmern, zu fördern.
Das Anlegen von Drainagelöchern (bis zu 2m tief) hilft bei der Überlebensicherung der Pflanze, und hilft der Mulchschicht, zu Humus zu werden.
Bei sandigem Boden, ist es umgekert – es muss Humusboden untergemischt werden. Eine kosntante Mulchschicht hilft auch hier bei der Humusbildung.
Im Idealfall bekommt der Baum am gewählten Standort, von allen Seiten, Sonne. Berücksichtigen Sie also die größe des Baumes, im Verhältniss zum Abgebot an Sonnenplätzen in Ihrem Garten.

Vorbereitung der Pflanzerde

Um positiv auf eine gesunde Entwicklung des Baumes einzuwirken, behilft man sich mit Vorratsdüngung. Je nach vorhandener Bodenstruktur, wird bis zum Verhätniss 1:1 frischer Kompost, beigefügt. Eine weiter Möglichkeit ist die zur Hilfe nahme von nicht natürlichen Düngemitteln.

Vorbereitung der Pflanzung

Zunächst muss das Pflanzloch / die Pflanzgrube ausgehoben werden. Die Größenverhältnisse der Grube, werden von der Ballengröße des Baums bestimmt. Allgemein gillt, dass die Pflanzgrube zu jeder Seite 1/3 größer sein sollten, als der Wurzelballen selber. Als kleine Orientierungshilfe, kann ein Ast, oder wahlweise ein Spaten den Mittelpunkt der Pflanzgrube abstecken. Die Pflanzgrube nur so Tief ausheben, dass der Wurzelhals noch zu sehen ist.
Feste Erdschichten müssen unbedingt(!) aufgelockert werden, damit das Wasser versickern kann, und keine Staunässe entsteht. Des Weiteren ist es essenziell, Steine und alte/andere Wurzeln aus dem Pflanzloch zu entfernen. Dies gibt den frischen/neuen Wurzeln die Möglichkeit, undgehindert mit dem Erdreich zu verwachsen. Der Boden der Pflanzgrube wird zunächst aufgelockert, und dann mit einem kleinen Teil der, vorher angefertigten, Mischerde versetzt. Nach ca. 2 Jahren kann man davon ausgehen, dass der Baum endgültig verwurzelt ist.

Anwässern

Schon beim Ausheben der Pflanzgrube, sollte man darauf achten, dass man rund um den Ballen einen kleinen Damm erzeugt. Dieser 10-15cm Hohe 'Rahmen' liegt entlang des Ballens und wird auch Giesmulde genannt er sorgt dafür, dass das Wasser beim angießen nicht zu den Seiten abfließt und durch den Ballen versickert. Die Menge an Wasser, die zum angießen verwand wird, hängt von Bodenbeschaffenheit und Sorte des Baumes ab.
Besonders im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte bei längeren Trockenperioden (ab 3 bis 4 Wochen) eine Bewässerung der Neuanpflanzung erfolgen. Bei sandigem Untergrund natürlich schon etwas früher.

Pfählung und Nagetierschutz

Um Nagetieren, wie zum Beispiel der Wühlmaus vorzubeugen, und dem Baum nachhaltig Stabilität zu geben, behilft man sich mit Holzpfählen. So ist es üblich, entsprechen der Größe des Baumes, 2-4 Pfähle (200-225cm hoch), in ca. 60cm Abstand zum Baum gesetzt. Sie werden ca. 50cm in den Boden eingelassen.
Der Stamm des baumes kann mit einem oder mehreren Gurten an den Pfählen befestigt werden, um selbst bei starken Wind, sicheren Halt zu gewährleisten. Darüber hinaus, kann ein feinmaschiger Draht, um die Pfähle gespannt werden, um den Baum vor Nagetieren zu schützen.

Schnitt

Im Herbst gepflanzte Bäume sollten im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Dabei gilt – je stärker der Rückschnitt, desto stärker der Austrieb. So empfiehlt es sich, kümmerliche Bäume erst einmal stark zurück zu schneiden, und dann in den Folgejahren soviel, wie zur Regeneration der Krone und des natürlichen Habitus nötig ist.

Hecken

Wann?

Am besten zur Pflanzung geeignet sind der Spätsommer und Frühherbst. Zu dieser Zeit ist die Hitze dabei abzuklingen, und es beginnt vermehrt zu Regnen. Diese Faktoren wirken sich maßgeblich auf die Wurzelbildung und das Anwachsen der Hecke aus. Alternativ eignet sich die Zeit kurz vor bzw. bei Beginn des Austriebes, also im Frühling. Zu dieser Zeit muss man schon mit längeren Hitze und Dürreprerioden rechnen und ist somit angehalten, häufiger zu wässern. Natürlich ist es auch zu jeder anderen Pflanzzeit möglich, eine Hecke zu pflanzen, allerdings ist der damit verbundene Aufwand dann entsprechend viel höher.

Erstversorgung fischer Heckenpflanzen

Je nach größe, werden ihre Heckenpflanzen entweder balliert, oder im Container angeliefert. In beiden Fällen empfiehlt es sich, einen Behälter mit Wasser zu füllen und Ballen oder Container dann solange unterzutauchen, dass keine Luftblasen mehr aufsteigen. Falls Sie nicht direkt nach Lieferung mit der Pflanzung beginnen können, so gilt es ballierte Ware unbedingt(!) einzuschlagen (in eine provisorische Pflanzgrube einsezten & angießen)

Tipps zum Schnitt von Heckenpflanzen

Wann?

Im ihrer Hecke ein gesundes Wachstum zu gewährleisten und ggf. ihre Form zu erhalten, ist ein regelmäßiger Rückschnitt unverzichtbar. Gerade bei noch kleinen Hecken, die mal ein Sichtschutz werden sollen, ist der Schnitt besonders wichtig, denn allgemein gilt – je stärker der Rückschnitt, desto stärker der Austrieb im nächsten Frühjahr. Das bedeutet, dass jeder Schnitt, das Pflanzwachstum positiv beeinträchtigt.

Laubwerfende Hecken:

Bei Frühjahrpflanzung: Bei der Frühjahrspflanzung steht der Schnitt in Abhängigkeit zum Wurzelwerk, bzw. wieviel Wurzelwerk man zurueckschneiden musste. Daran orientiert sich dann auch, wie weit die Pflanze zrueckgeschnitten werden muss (bis zu 2/3). Faustregel: Unter und über der Erde 'im Gleichgewicht' Pflanzt man im Herbst, so wird der erste Rückschnitt erst im folgenden Frühjahr fällig.

Immergrüne Hecke: Immergrüne Laubgehölze und Nadelgehölze (Koniferen)

Immergrüne Hecken wie eine junge Eibenhecke,Thujahecke,Kirschlorbeerhecke oder Buchshecke, sollte man nach dem Pflanzen geraume Zeit erst einmal garnicht zurückschneiden. Es genügt die herausragenden Aussentriebe einzukürzen. Den Haupttrieb dabei unberührt lassen. Ab dem 2. Standjahr können Sie die Nadelgehölz-Hecke jährlich zurückschnieden – auch wenn diese noch nicht ie gewünschte Höhe aufweist. Hat die Hecke die gewünschte Höhe/Breite erreicht, so kann mit dem regelmäßigen Formschnitt begonnen werden. Dieser wird immer dann fällig, wenn die Hecke aus ihrer Form herauswächst. Von diesem Zeitpunkt an wird sie normalerweise am bestem im Frühling (sobald man merkt, dass sie austreiben will) um ein Drittel zurückgeschnitten, also von jeder Seite ein Sechstel.

Koniferenhecke

Für Nadelgehölze (Koniferen) gibt es einige Besonderheiten.
Koniferen dürfen auf keinen Fall, bis ins alte Holz, zurück geschnitten werden. Da sich dort keine neuen Knospen bilden und die Pflanze dann nicht mehr austreiben kann. Eiben sind an dieser Stelle aussen vor zu lassen, sie koennen bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden.
Buchsus, Kirschlorbeer, Feuerdorn und ähnliche sind keine Koniferen, vielmehr immergrüne Laubgehölze die starken Rückschnitt vertragen.
Praxistipp: Bei Nadel- und Koniferenhecken ist die Schnittform sehr wichtig. Eine leicht pyramidiale Schnittform (oben schmal, unten breiter) stellt sicher, dass alle Bereiche der Hecke ausreichend Sonne erhalten & die Hecke somit keine braunen Stellen bekommt.